Auf anderen Wegen

Freitag, 26.07.2019 How lucky I am

English version below

 

Ich habe so lange nichts mehr geschrieben, ich wusste fast nicht mehr, wie meine Seite heißt. Es ist, wie viele von euch gesagt haben. Eines Tages wird das Abenteuer zum Alltag, das besondere selbstverständlich und es gibt einfach keine großen Neuigkeiten mehr zum bloggen. Wobei nein, Neuigkeiten gibt es. Ich habe nur irgendwie verpasst, den Blog zu aktualisieren. 

 

Ok, wo fange ich an. Viele von euch wissen das meiste. Seit Anfang des Jahres arbeiten Troy und ich im Woodchip Geschäft. Bei uns werden Bäume zu diesen Woodchips verarbeitet, die dann nach China verschifft und zu Papier werden. Ich sitze dabei in einem Skidder, einer großen traktorähnlichen Maschine, die Stapel gefällter Bäume zum Chipper zieht. Diese Arbeit ist für deutsche Verhältnisse überaus gut bezahlt, besonders, da wir normalerweise 12-14 Stunden Tage haben. Oft fangen wir schon um 3 Uhr morgens an, das war sehr gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber inzwischen bin ich daran gewöhnt ins Bett zu gehen, wenn es noch nicht dunkel ist. Das größere Problem ist, dass ich meinen Kopf für diese Arbeit schon lange nicht mehr brauche und daher nicht abwarten kann, meine Qualifikation als Physiotherapeutin zu bekommen. 

Wie vieles ist dieser Prozess kompliziert und teuer. Besonderes, da ich viel Dokumentation von meiner Physiotherapie-Schule in Deutschland brauche. Das ist einer der Gründe, das ich entschieden habe, diesen September für mehrere Monate nach Deutschland zu kommen. Troy folgt im Dezember und wir verbringen Weihnachten mit meiner Familie, bevor es im Januar zurück geht. Ich kann es nicht abwarten so viel Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, auch wenn es mir schwer fällt, Troy so lange alleine zu lassen. Ich hätte wahrscheinlich alles ein bisschen anders geplant wenn ich in die Zukunft hätte sehen können, denn es gibt ein eine weitere große Neuigkeit:

Wir kaufen gerade ein Haus. Die Verträge sind unterschrieben, die Bank hatte ihr ok schon im Vorfeld gegeben, wir warten jetzt nur noch auf ein paar bürokratische Feinheiten und ab dann sind es 30 Tage, bis wir den Schlüssel bekommen. Wir wollten eigentlich noch nicht kaufen. Wir wollten mehr angespart haben, erst umziehen wenn wir von Deutschland zurück sind, uns erstmal nur ein allgemeines Bild machen - aber wir haben uns dieses Haus angeschaut bevor es überhaupt im Internet angeboten wurde und haben innerhalb weniger Minuten nach der Besichtigung ein Angebot gemacht. Wir sind hin und weg und das Haus ist es wert, unsere Pläne zu ändern. 

Nicht nur das Haus beschäftigt unsere Gedanken, wir fangen auch ganz langsam an uns Gedanken über unsere Hochzeit zu machen, denn Troy hat vor 7 Wochen um meine Hand angehalten und natürlich habe ich ja gesagt. Das Feedback zu dieser Entscheidung hat uns umgehauen. Es ist unfassbar, wieviele Menschen sich mit uns freuen. So so so viele Freunde aus Deutschland haben sofort selbstverständlich gesagt, unsere Hochzeit wäre ein Grund für sie, ans andere Ende der Welt zu fliegen. Ich konnte es nicht glauben und auch, wenn am Ende keiner aus Deutschland es schaffen sollte zu kommen, bleibt dieses überwältigende Gefühl, wie wertvoll ich für viele Menschen bin. Ihr gebt mir die Kraft, das zu tun was ich tue, denn ihr seid mein Netz wenn ich mal fallen sollte. Keine Worte für meine Dankbarkeit. 

Momentan bin ich vom Glück überrollt. Wir sind zu meinem Geburtstag nach Melbourne gefahren und zufällig über eine Hochzeitsmesse gestolpert. Wir waren tendenziell eher enttäuscht vom Angebot, haben aber an ein paar Wettbewerben teilgenommen und tadaa einen Trip in den tropischen Teil Australiens gewonnen zu zwei Luxus-Hotels und verschiedenen Aktivitäten Wert 2000$.  2 Wochen später wurde ich wegen eines anderen Gewinns angerufen: ein Fotoshooting mit Styling und allem. Wert 500$ 

Ich habe noch nie nie nie irgendwas gewonnen! Dieser Anruf hat mir das Gefühl gegeben, ich kann nur gewinnen im Moment. Ich könnte tanzen vor Glück. Das Fotoshooting werde ich an einen anderen Gewinner abgeben, vielleicht gibt es jemand anderem auch dieses Gefühl und wir würden es zeitlich einfach nicht mehr schaffen. Den Trip nach Port Douglas nehmen wir genau vor meiner Abreise wahr. 

Ich habe gestern irgendwo ein Winnie Puuh Zitat gelesen. "How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard." Story of my life. In beide Richtungen.

 

 

English version - I have translated it with google translator and changed the funny sentences. Might`ve missed a few :-)

I haven't written anything in a long time, almost forgot what this page was called. 
It's like many of you have said: One day the adventure becomes routine, and theres 
no more big news to share on the blog. But hang on, there are news. I just sort of 
missed the right time to update you all and now I don`t know where to start.

 

Ok, here we go. Many of you know parts of what has been happening. Since early this 
year, Troy and I have been working in the woodchipping industry. Trees are being 
processed into wood chips, which are then shipped to China and turned into paper. 
I'm operating a skidder, a big tractor-like machine pulling piles of felled trees 
to the chipper. This work is very well paid by German standards, especially since 
we usually have 12-14 hours of workdays. We often start at 3 in the morning, which 
took a while to get used to, but now I adapted. The bigger problem is that I have 
not needed my brain for this work in a long time and therefore can not wait to 
get my qualification as a physiotherapist to use my skills again.

The process of becoming a fully qualified physio in Australia is complicated and 
expensive. Especially, as I need excessive documentation from my physiotherapy 
school in Germany. That's one of the reasons for me to come to Germany for several 
months in September. Troy follows in December and we spend Christmas with my 
family before returning in January. I can not wait to spend so much time with 
friends and family, even though it's hard for me to leave Troy alone for such a 
long time. I probably would have planned everything a little differently if I 
would`ve been able to tell the future, because there is another big news:

We are currently buying a house. The contracts have been signed, the bank had 
given their ok in advance, we are now waiting for the property valuation and the 
final contract with the bank, from then it will be 30 days until we get to move in. 
We did not really want to buy just yet, especially so shortly before I leave. We 
planned on having more savings, we only looked at places to get an idea of the 
market - but we looked at this place before it was even advertised on the Internet 
and made an offer within a few minutes after having the first inspection. We are 
blown away and the house is worth changing our plans. Very excited here!


Not only the house keeps us busy, we also have to start thinking about our wedding, 
as Troy proposed 7 weeks ago and of quite obviously I said yes. The feedback on 
this decision blew us away. It is unbelievable how many people are happy for us. 
So so many friends from Germany immediately told me, our wedding would be a reason 
for them to fly to the other end of the world. I simply coudn`t believe it and 
even if in the end no one from Germany would make it, that overwhelming feeling of 
how valuable I am to many people remains. You give me the power to do what I am 
doing because you guys catch me when I fall. No words for my gratitude.

Right now I feel like I'm chased by luck. We went to Melbourne for my birthday and 
stumbled into wedding expo. We were rather disappointed with what it had to offer, 
but did enter a few competitions and Tadaa: won a trip to the tropical part of 
Australia for two luxury hotels and various activities worth $ 2,000. 
Two weeks later I was called for another win: a photoshoot with styling and 
everything. Value $ 500

I have never never never won anything! This call made me feel like I am the winner 
of the world at the moment. I could dance with happiness. I will hand over the 
photo shoot to another winner, maybe someone else will feel the same way and we 
wouldn`t be able to do it in time and without lots of stress. We will do the trip 
to Port Douglas just before my departure to Germany.

Yesterday I read somewhere a Winnie the Pooh quote. "How lucky I am to have 
something that makes saying goodbye so hard." Story of my life. In both ways. 

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Montag, 07.01.2019 Wir haben ein Haus!

Ja ihr Lieben! Endlich haben wir ein Haus!! Es war so schwer für uns was zu finden, einfach weil wir nicht besonders vertrauenswürdig wirkten, wenn man einfach nur die Bewerbung angeguckt hat. Job noch nicht mal angefangen, ich hatte noch nie Miete gezahlt in Australien und hier ein Campingplatz als vorübergehender Wohnsitz. Als einzige Möglichkeit haben wir dann gesehen, einen kleinen Brief an die Bewerbung anzuheften, der unsere Situation erklärt und unsere Vorzüge hervorhebt. Das besprochene Haus war sogar bei zwei Maklern gelistet und wir haben uns bei beiden beworben. Es war dann tatsächlich noch eine kleine Zitterpartie, aber Freitag Nachmittag kurz vor Feierabend rief uns eins der Büros an und bestätigte, dass wir akzeptiert worden. Wir sind dann noch schnell dorthin gerast, um vorm Wochenende noch die Kaution zu bezahlen und laufen seitdem durch Möbelhäuser um uns eine Vorstellung zu machen, was wir haben möchten. Den Schlüssel bekommen wir allerdings erst heute Abend oder morgen und dann geht es ans ausmessen. 

Das Haus liegt in Tarrington, einem Ort 10 km von Hamilton entfernt. Wieder ein ganz kleiner Ort mit einer Post, einer Schule und das war es auch quasi schon. Unser Haus ist in einer ruhigen Seitenstraße, umgeben von einem wilden Garten mit jahrhundertealten Bäumen und vielen Büschen. Angrenzend an unseren Garten sind die Pferdekoppeln der Nachbarn. Ein Teil des Hauses ist fast hundert Jahre alt. Es wurde vor ich glaube 30 Jahren nach Tarrington transportiert, dort wieder aufgebaut und hat im Laufe der Jahre noch einen schönen, hellen Anbau bekommen. Mit bodentiefen Fenstern mit Blick in den Garten.

Übrigens kleine deutsch- australische Anekdote: so ziemlich jedes Haus in Australien ist mit Teppich ausgelegt. So auch der alte Bereich dieses Hauses und zwar bis zur Haustür. Die winzigen Schlafzimmer auch noch mit diesem wunderschönen dunkel und dunkel gemustertem Modell. Der Anbau aber hat diesen wunderschönen, hellen Holzboden. Mein deutsches Herz schlug schneller!! Als wir dann im Maklerbüro die Kaution bezahlt haben, sagte die Maklerin ganz nebenbei "ach ja, dieses Wochenende wird der Anbau noch mit Teppich ausgelegt". Kinnlade -> Fußboden. Aber naja, was kann man machen. Wir freuen uns auf den neuen Abschnitt und Fotos werden die Tage folgen. 

Heute ist Montag und morgen früh werden wir unsere Einweisung und Arbeitskleidung für den neuen Job bekommen. Ihr seht also, es ist sehr spannend bei uns.

Silvester war übrigens sehr durchschnittlichen. Ich war sowieso krank und habe mir nur das Feuerwerk angeguckt, das kurioserweise schon um 22:30 war (privates Feuerwerk ist hier verboten) und bin zurück zum Campingplatz ins Bett gegangen. Troy blieb noch ein bisschen mit seinen Freunden im Pub und kam um kurz vor zwölf zu mir, ein schneller Neujahrskuss und den Rest der Nacht haben wir dann verschlafen. Ich hoffe ihr hattet alle eine Nacht, genauso wie ihr sie euch vorgestellt habt!!

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Freitag, 21.12.2018 Oh du fröhliche

Noch drei mal schlafen bis Weihnachten!! Naja, hier werde ich ja ein bisschen komisch angeguckt wenn ich das sage. Die Aussies feiern den 24. ja genauso wie der Rest der Welt nicht. Nur Troy und seine Familie bekommen von mir dieses Jahr ein traditionelles Heiligabend essen. Was es geben soll, weiß ich leider noch nicht. Ein Raclette besitze ich nicht. Vorschläge, die nicht Kartoffelsalat mit Würstchen beinhalten? ;-)

Vor zwei Wochen habe ich meine Sachen auf der Farm gepackt. Mein Auto bis zum Dach vollgestopft. Der erste Stopp war 2 Stunden südlich von der Farm auf einem Campingplatz am See. Der Plan war eine 30. Geburtstagsfeier mit Wasserski und Barbecue. Es sollte auch die Abschiedsfeier für Troy und mich sein. Am Campingplatz angekommen mussten wir dann erstmal feststellen, dass der See nahezu ausgetrocknet war. Die Dürre hat also auch dort zugeschlagen. Außerdem waren es 38° über das komplette Wochenende und die  Klimaanlage in der Kabine, die Troy und ich gebucht hatten, kam nicht mehr hinterher. Nur mal so: wir hatten die Klimaanlage den ganzen Tag auf Maximum laufen und die Schokolade, die wir nicht in den Kühlschrank gelegt hatten war flüssig. Aber wenigstens der Kühlschrank hat seinen Job erfüllt und das Bier und der Wein waren kalt. Trotz allem war es ein lustiges Wochenende mit emotionaler Verabschiedung von meiner Farm-Familie. Troy ist nochmal für ein paar Tage zurück auf die Farm gefahren und ich habe mich für einen kleinen Nostalgie Trip entschieden und bin mit meinem Auto in die Grampians gefahren (c.a. 1Stunde von Hamilton). Vielleicht erinnert ihr euch noch, das war vor über 2 Jahren mein erster Trip alleine mit meinem Auto. Ich habe wieder auf dem gleichen Campingplatz im Auto geschlafen, bin zum gleichen Wasserfall gewandert und es hat sich richtig wie eine Reise in die Vergangenheit angefühlt. Nach zwei Tagen kam Troy nach und wir haben uns auf den Weg nach Hamilton zu seinem Vater gemacht. Quasi der Start ins neue Leben. Die nächsten Tage waren gefüllt mit Besichtigungen von Häusern, Bewerbungen für Mietverträge und Treffen mit Troys alten Freunden. Es ist so schön mal zur Abwechslung spontan etwas unternehmen zu können oder einfach abends nochmal schnell zum Supermarkt zu fahren. Wir mussten uns auch richtig zusammenreißen um nicht jeden Abend essen zu gehen. 

Achja, einen Job habe ich auch inzwischen gefunden. Und zwar in dem Betrieb, der Troy schon vorher einen Job zugesagt hatte. Scheinbar muss dort die Frauenquote aufgebessert werden und ich werde als Skidder angestellt. Das bedeutet ich sitze auf einem Traktor und schleppe die gefällten Bäume zu einer Sammelstelle. Sehr gut bezahlt und vor allem mit der Option, dass die Firma mir irgendwann meine Physio- Qualifikation bezahlt um mich für die Mitarbeiter einzusetzen. Ich hatte natürlich erst meine Bedenken, in der Holz-Branche zu arbeiten, aber alles was bei uns abgeholzt wird, wurde vorher für diesen Zweck angebaut, also finde ich es vertretbar. Ein Haus haben wir inzwischen auch gefunden, in dem wir c.a. ein halbes Jahr wohnen werden, bevor wir uns nach Eigentum umsehen wollen. Ihr seht also, es fügt sich nach und nach alles zusammen. 

Nachdem das Zusammenleben mit Troys Vater ein bisschen anstrengend ist, haben wir uns gestern auf den Weg nach Melbourne zu seiner Mutter gemacht. Hier werden wir die Zeit bis Weihnachten verbringen und dann hoffentlich in unser neues Zuhause einziehen. Unsere neue Arbeit startet am 7.1., wir haben also noch ein bisschen Zeit uns um Einrichtung und Dekoration zu kümmern. Wir freuen uns vor allem auch drauf, endlich wieder ein Fitnessstudio in der Nähe zu haben. Ach, das Stadtleben hat schon seine Vorteile. 

Euch allen wünsche ich auf jeden Fall schon mal tolle und besinnliche Festtage. Ich vermisse Deutschland in dieser Zeit ganz besonders. 

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Samstag, 17.11.2018 Ein Update von down under

Entschuldigt, meine Lieben. Ich nehme mir schon seit wir aus Deutschland zurück sind vor, nochmal einen Eintrag zu verfassen, aber es ist dann doch immer wieder verschoben worden. Unser Urlaub in Deutschland war ein Traum. Wir haben genau die richtige Mischung aus Zeit mit Freunden und Familie und Zeit für uns gefunden. Einmal mehr ist mir bewusst geworden, wie unfassbar viel Glück ich in meinem Leben habe. Troy wurde so herzlich von euch allen aufgenommen und ich habe heute noch Tränen in den Augen, wenn ich mich erinnere, wie wir meine Eltern überrascht haben. 

Als wir zurück nach Australien gekommen sind kamen leider erstmal nur schlechte Nachrichten. Troys Arbeitgeber hatte keine Arbeit für ihn bis zur Ernte und hatte Troy auf einer Farm 4 Stunden südlich von uns Arbeit besorgt.  Nach all den sozialen Kontakten und all der Nähe saß ich also plötzlich alleine in Rankins Springs, am Ende der Welt. Das war schon schwer, ich hatte viel Heimweh. Inzwischen ist Troy wieder hier, wir haben beide Arbeit für die Ernte und haben den Entschluss gefasst, danach in seine Heimatstadt zu ziehen. 3 Stunden westlich von Melbourne (also Nähe Melbourne!!) und nicht ganz so isoliert wie hier. 

Die Ernte hier ist dieses Jahr leider noch katastrophaler als letztes Jahr. Während ich diesen Beitrag schreibe sitze ich auf dem Traktor und warte seit 1.5 Stunden darauf, dass der mähdrescher voll wird. In einem normalen Jahr wäre das so in 15 Minuten der Fall. Dementsprechend kurz wird die Saison auch sein und wir rechnen damit, in 2-3 Wochen umzuziehen. 

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Sonntag, 08.07.2018 Australischer Winterzauber

Vielen lieben Dank auch hier nochmal für die vielen Glückwünsche zu meinem Geburtstag vor einer Woche. Obwohl ich traurig war nicht zuhause zu sein, hat mir dieser Tag nochmal gezeigt, dass ich immer noch einen Platz im Herzen meiner Menschen habe. Troy und ich haben den Tag genutzt um nach Shepparton zu fahren, eine größere Stadt vier Autostunden entfernt. Wir haben es uns wirklich gut gehen lassen, sind lecker essen gegangen und haben ein Weingut besichtigt. Beim Motor Museum mussten wir dann natürlich auch noch halten - nicht mein Favorit natürlich, aber Troy war ganz aus dem Häuschen. Das Highlight des Wochenendes war allerdings definitiv, dass Troy endlich nach einem Jahr erfolglosen Anzeigen Sess Problem-Auto verkaufen konnte. Auf den letzten Drücker musste der Benzin-tank noch ausgetauscht werden (er ist über ein totes Känguru gefahren) und auf dem Weg nach Shepparton blinkte plötzlich die Motorblockleuchte, aber der Käufer hat es trotzdem mitgenommen und wir sind froh, dieses Kapitel endlich abgeschlossen zu haben.

Letzten Freitag auf dem Heimweg vom Pub war noch unser Einsatz gefragt. Auf der Straße lag ein frisch überfahrenes Känguru und ein paar Meter daneben sein joey (so nennt man die Babys). Und die kleine war noch am Leben. Also kurzerhand Baby eingepackt, über Nacht in Handtücher und Wärmflasche eingepackt und im Internet recherchiert, was jetzt zu tun ist. Zum Glück hat Australien ein sehr gut organisiertes Wildlife rescue System und nach einem kurzen Telefonat hatten wir eine Adresse in der nächsten Stadt, wo wir das Känguru hinbringen konnten. So was süßes habe ich noch nie gesehen, 15 ganz junge Kängurus in genähten Stoff-Beuteln immer zu zweit in einem Wäschekorb, 4 etwas größere in Garten und Haus frei hüpfend und zwei so junge, dass sie noch im Inkubator bleiben mussten. Sandra, die ehrenamtliche Pflegerin hat uns erklärt, dass Kängurus zwei Jahre lang bei der Mutter trinken. Unser Baby war ungefähr 8 Monate alt und sie sagte, in dem Alter verlassen die Joey's den Beutel noch gar nicht. Wusstet ihr eigentlich, dass Kängurus generell immer sozusagen drei Kinder haben? Ein joey, das alt genug ist um nicht mehr im Beutel zu sein (dieses trinkt sehr fettreiche Milch), ein joey im Beutel, das von einer anderen Zitze mit low Fat Milch versorgt wird und eins, das sozusagen im uterus auf den Auszug des mittleren Kindes wartet und dann dessen Platz übernimmt. Wenn es in den Beutel geboren wird, ist sein Mund sogar erstmal fest mit der Zitze verbunden und Augen und Ohren sind verschlossen wie bei einem Embryo.

Sandra hat uns auch erklärt, dass sie noch nie so viele Pflegekinder hatte wie im Moment. Offenbar hat die Dürre, die momentan jeden beschäftigt, die Auswirkung, dass die Tiere sich auf den Asphalt-Straßen aufhalten, wo sich am ehesten der Tau sammelt. Zudem ist es momentan nachts sehr kalt und sie suchen die in der Straße gespeicherte Wärme. Das hat leider sehr viele Unfallopfer zur Folge.

Wir hoffen sehr, dass unser kleines überlebt. Wir befürchten leider eine Verletzung am Gehirn, da es aus der Nase geblutet hat. Sandra hat mich eingeladen so oft ich will zu Besuch zu kommen. Ich werde euch also auf dem Laufenden halten!

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Samstag, 09.06.2018 Und wieder Schafe

Guten Morgen, meine Lieben. Draußen regnet es (endlich) und es ist der ideale Morgen um mit einem Kaffee im Bett zu sitzen und euch ein Update zu geben. Troy ist schon losgefahren um ein paar Freunde bei einem Autorennen anzufeuern, aber bei Regen und 18° kann ich mir schöneres vorstellen, als im Matsch mit einer Horde Männer zu campen. Also bin ich hier auf der Farm fürs dogsitting eingeteilt und bin froh, der Familie hier so etwas für das kostenlose wohnen zurückgeben zu können. Als kleines Bonus stand neben dem Futter noch eine Flasche Henkell trocken für mich. Ein Stück Heimat in Australien (hier nur locker für den fünffachen Preis).

Die letzten Wochen auf der Farm waren sehr anstrengend. Sowohl körperlich als auch mental. Die Temperaturen sind zwar gesunken und wir haben meist angenehme 20°, aber eine sehr unangenehme Aufgabe war zu erfüllen. Markieren und kastrieren/kupieren der Lämmer. Dafür werden alle Schafe zusammen getrieben und Mütter und Lämmer getrennt. Ich und zwei andere Backpacker waren dafür zuständig, die Lämmer zu fangen und auf eine Art Metall-Karussell zu schnallen. Dafür werden die hinteren Beine in metallene Bügel eingeklemmt. Dann gibt es drei verschiedene Stationen: an einer wird geimpft, an einer eine Ohrmarke ins eine Ohr geschossen und ein Loch aus dem anderen Ohr ausgestanzt und an einer ein enger Ring um den Schwanz und bei Böcken um die Hoden gelegt, damit diese durch fehlende Durchblutung absterben. Ich möchte hier gar nicht weiter darauf eingehen, wie Lämmer Schmerzen äußern. Nur so viel: ich habe in Australien Fleisch gegessen, weil die Haltung der Tiere hier einfach unheimlich offen und großzügig ist. Jetzt esse ich wieder keins mehr. Ich habe lange mit mir gerungen ob ich darüber schreiben sollte oder nicht. Vor allem, weil es mich sehr belastet hat, Teil dieses Procederes zu sein. Aber ich habe mich dafür entschieden ehrlich mit euch zu sein. Auf jeden Fall hat mich diese Aufgabe darin bestätigt, dass meine Zukunft nicht in der Landwirtschaft mit Tieren liegt.

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Samstag, 05.05.2018 2 Jahre!!

Meine Lieben, es klingt unglaublich, aber heute ist mein letzter Tag auf meinem Working Holiday Visum. Mit dem morgigen Tag gelte ich als australischer Resident auf Vorbehalt, werde besteuert wie Australier und darf so lange an einem Ort arbeiten wie ich will. Zumindest bis eine Entscheidung über das Partner Visum gemacht wird. Das Bridging Visa greift automatisch, wenn mein anderes Visum ausläuft. Letzten Dienstag hatte ich dann auch die medizinische Untersuchung, die für meinen Antrag erforderlich ist. Drei Stunden Autofahrt nach Wagga Wagga (platter Reifen auf der Fahrt inklusive), stundenlang warten, fünf Minuten einen Arzt sehen, Thorax Röntgen und fertig. Der ganze Spaß hat mich dann so um die 800$ gekostet, wenn man Reifen und Verdienstausfall mitrechnet, aber es hilft ja nichts. Wenigstens war ich noch mal in wieder großen Stadt und hatte die Gelegenheit den großen Aldi zu stürmen und mich mit ein paar deutschen Sachen einzudecken, die unser Aldi hier in Griffith nicht führt. Und Troy's Geburtstagsgeschenk konnte ich auch organisieren. Also auch diese Seite hat was positives! Jetzt stehen nur noch polizeiliche Führungszeugnisse für beide Länder aus und dann hoffe ich, dass langsam alles geregelt ist. 

Gestern Abend hatten wir ein Barbecue in unserem Haus geplant. Hauptsächlich als Abschiedsparty für zwei meiner Kollegen. Leider musste Troy fast alles allein vorbereiten, weil nach Tagen von stick picking nun plötzlich unglaublich viel wichtiges für mich auf der Farm zu tun war. Ursprünglich hatte ich geplant, freitags früher zu gehen. Im Endeffekt hat Jon mich nur heim geschickt, weil er wusste, dass wir Gäste bekommen. Alle anderen haben bis 19:30 gearbeitet. Super Party, bis 20:30 waren Troy und ich alleine mit meinem Senior Chef und der Familie von seiner Farm. Die fünf Backpacker von unserer Farm kamen irgendwann fix und fertig und sind verständlicherweise nicht sehr gesprächig gewesen. Aber alle waren happy mit dem Essen und es war zumindest eine gemütliche Runde am Lagerfeuer. Wir waren dann auch ganz verwegen erst um Mitternacht im Bett. Das erste mal seit langem!! Wach war ich heute trotzdem wieder um 6:30, aber alles in allem war es ein schöner Abend. Nur meine deutschen Freunde und Familie haben mir gefehlt. Dafür habe ich aber ein Paket voller Liebe am Donnerstag erhalten. Mit essentiellen Dingen wie Curry-Ketchup und Bratensauce!! Und eine deutsche Karte mehr, die an unserem Kühlschrank hängt! Es ist immer schön, was von Zuhause zu hören!

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Freitag, 20.04.2018 Auf anderen Wegen?

Als ich in Deutschland zu Besuch war, haben mich viele Leute gefragt, wie lange ich meinen Blog eigentlich noch führen will. Das kann ich ja nicht mein Leben lang machen. Wie euch schon aufgefallen ist, werden meine Einträge weniger. Ich habe einfach nicht mehr so viel neues zu erzählen. Ich reise nicht mehr so viel. Mein Leben dreht sich weniger um Abenteuer als darum, alle Herausforderungen zu bewältigen um mein Leben mit Troy leben zu können. Ist der Name für meinen Blog überhaupt noch richtig? Auf anderen Wegen, eigentlich bin ich inzwischen auf DEM Weg. Ich habe meinen gefunden und der Grund, warum ich vor fast zwei Jahren aufgebrochen bin, hat sich erfüllt. Ich bin glücklich geworden. “Ich weiß jetzt was ich will, ich geh jetzt endlich los, mein Weg wird ziemlich weit sein, denn die Welt ist ziemlich groß.“ das war mein Motto vor zwei Jahren.

Meine Entscheidung für ein Leben in Australien war damals nicht absehbar. Ich wollte einfach nur weg von meinem Hamsterrad, rein in ein Abenteuer. Mich selbst finden und erproben. Mein Glück ist hier, aber der Weg dein ich gewählt habe verursacht, dass ich für den Rest meines Lebens etwas wichtiges vermissen werde. Wenn ich in Australien bin, vermisse ich euch. Menschen, die mich mein Leben lang begleitet haben oder auf Abschnitten. Jeder von euch hat mich geprägt. In Deutschland sind so viele Menschen, die mich blind lesen können ohne Worte. Ich lasse ein großes Stück von mir zurück. Vielleicht lebe ich eines Tages wieder in Deutschland - dann werde ich ein anderes großes Stück vermissen: den Kontinent, wo ich endlich gelernt habe, wer ich bin und was wirklich meine Stärken sind. Die unendliche Weite im Sonnenuntergang, die Kängurus vorm Fenster.

Bei uns ist es fast sieben Uhr morgens, bei euch schon Nacht. Ich bin nicht sicher wie lange dieser Blog noch bestehen wird, aber ich bin noch nicht bereit, diese Verbindung aufzugeben. Vielleicht kommen die Einträge nur noch alle 6 Wochen, irgendwann werdet ihr auch aufhören meine Tagebuch-Einträge lesen zu wollen. Erstmal lasse ich euch aber weiter teilhaben auf meiner Reise “Auf meinem eigenen Weg“.

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Sonntag, 15.04.2018 Zurück in Rankins Springs

Gut zwei Wochen bin ich jetzt schon wieder hier in Rankins Springs und ich kann euch gar nicht ausdrücken, wie gut es tut, endlich mal ein normales Leben mit Troy zu haben, ohne sich nur alle zwei Wochen zu sehen und dafür auch noch stundenlang im Auto zu sitzen. Ich bin am Donnerstag vor Ostern zurück gekommen. Leider hat sich meine Chefin mit dem Mädchen, das meine Stelle bekommen sollte, überhaupt nicht verstanden und andersrum genauso. Eigentlich schade, denn das hat die Stimmung in meinen letzten Tagen sehr angespannt gemacht. Am letzten Abend habe ich noch mein Spezial-Gericht für die Familie gekocht und war ehrlich gesagt einfach nur froh am nächsten Tag meine Sachen ins Auto zu werfen und zu verschwinden. Alle fragen jetzt, ob es mir denn nicht fehlt mit Pferden zu arbeiten, aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin richtig froh mal für eine Weile nicht diese riesige Verantwortung zu tragen. Speziell in den letzten Wochen auf der Farm ist jeden Tag irgendeine blöde Sache passiert, die nichts mit mir zu tun hatte. Aber trotzdem bin ich jeden Tag mit schlechtem Gefühl zur Arbeit gegangen, weil ich schon wusste, dass wieder irgendein Pferd lahm sein würde, oder aus seinem paddock ausgebrochen ist, oder sich am allgegenwärtigen Stacheldraht verletzt hat, oder oder oder. Dass so viele Dinge passieren liegt natürlich auch an der Größe des Anwesens. Es ist viel leichter eine kleine Weide in Deutschland gut einzuzäunen, als 400 Hektar in Australien. Zumindest erkläre ich es mir so. Vielleicht ist es aber auch einfach die viel entspanntere Einstellung der Australier zu generell allem. Oft sehr angenehm, in diesem Fall aber nun gar nicht. Übrigens habe ich hier auch nochmal gelernt, dass es wohl ein Mythos ist, dass Pferde und Rinder Wasser riechen können. Ich habe mich sehr gewundert, dass wir immer alle Tiere erstmal ans Wasser gebracht haben (meistens 2 km extra vom Zaun aus), aber Bill hat mir hinterher erzählt, dass ein Nachbar 400 Rinder verloren hat, weil er sie nur durchs Gate getrieben hat. Die armen Tiere sind am Zaun entlang gelaufen und haben das Wasser 500 m entfernt einfach nicht gefunden. Grauenvolle Vorstellung. 

Donnerstag vor Ostern bin ich abends hier in Rankins Springs angekommen und Freitag morgen sind Troy und ich an einen Fluss campen gefahren. Hier war auch der fire ban endlich vorbei. Über die Sommer-Monate ist es bei hoher Geldstrafe verboten, Feuer zu machen. Aber dieses mal haben wir ein Lagerfeuer gemacht, überm Feuer gekocht uuuund tatatata endlich auf den Button geklickt, der meinen Antrag fürs Visum abgeschickt hat. Kinder, was war ich aufgeregt. 7000$ und so viel zu beachten. Aber der erste Schritt von vielen ist gemacht. Ich werde Australien im Mai nicht verlassen.

Nach einem wunderschönen Wochenende sind wir Sonntag Abend wieder nach Hause gekommen und Dienstag morgen ging es für mich zur neuen Arbeit. Da es noch keinen Regen gegeben hatte, war der Job, für den ich eigentlich angestellt worden war noch nicht nötig und ich bin direkt mit zwei Kollegen auf ein riesiges Feld gefahren zum stick picking. Hier auf der Farm ist das immer ein 3 Personen Job: einer fährt das Auto, links und rechts an der Ladefläche ist je eine Metall-Stufe angebracht und zwei stehen darauf. Dann wird gefahren, Adleraugen aufgesperrt und auf die Fahrer-Kabine geklopft, sobald man einen Stock sieht. Abspringen während das Auto noch rollt, Stöcke aufs Auto werfen, aufspringen während es wieder rollt und weiter geht's. Das ganze bei 35 °. Anstrengend, aber irgendwie auch lustig. Natürlich ist nicht alles nach Plan gelaufen: nach 6 Stunden funktionierte die Lenkung plötzlich nicht mehr. Lenkstange (? Steering rack) abgebrochen. Zum Glück nicht bei 100 kmh. Also warten auf Hilfe und schon war der erste Tag vorbei. Am dritten Tag hatte ich bei der Ankunft einen Platten, aber bevor ich selber den Reifen wechseln konnte, hatten die Jungs auf der Farm ihn schon abgenommen, zum flicken ins 1,5 Stunden entfernte Griffith gebracht und montierten mir auch noch den Reserve-Reifen. Die Arbeit ist sehr anstrengend, aber ich genieße es sehr, wieder mit verschiedenen Menschen zu arbeiten und vor allem wieder meinen eigenen Haushalt zu haben und diesen mit Troy zu teilen. Ich bin ein Glückspilz, dass ich endlich was hier in der Nähe gefunden habe!

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Samstag, 17.03.2018 Der Herbst naht

Ach ist das schön! Wir hatten letzte Woche tatsächlich zwei Tage lang weniger als 30°C! Momentan sind wir wieder bei 38°, aber nachts kühlt es so ab, dass man schon fast lange Ärmel braucht bis es richtig hell ist. Und es gibt ab und zu Wolken! Der ewig blaue Himmel hier wird einem irgendwann langweilig. 

Susan wird langsam wehmütig angesichts der Tatsache, dass ich in etwa zehn Tagen schon abreise. Ich habe auch inzwischen eine Nachfolgerin für mich organisiert. Ein deutsches Mädchen, das wohl eine ziemlich gute Reiterin sein soll. Ich hoffe das bewahrheitet sich, ich war manchmal speziell mit den jungen Pferden einfach überfordert, weil Susan einfach nicht die Geduld hat mich ordentlich zu korrigieren und auch nicht die beste Lehrerin ist, wenn ich ehrlich sein soll. Trotzdem habe ich hier viel gelernt, ich bin gespannt wie “die neue“ es hier findet. Susan ist schon ganz genervt angesichts der Tatsache, dass sie wieder jemand neues anlernen muss, aber wenigstens bin ich die ersten Tage noch hier um ein paar Sachen zu zeigen. 

Vorgestern waren wir auf der anderen Seite der Farm unterwegs. Susan wollte nach ein paar Pferden dort sehen, ein paar Zähne aufstellen und Dinge für die Decksaison der Stuten vorbereiten. Wir sind so eine Weile durch die Gegend gefahren, bis mir irgendwann ein unangenehmer Geruch aufgefallen ist. Und schließlich Susan aufgefallen ist, dass das Auto völlig überhitzt war. Also 12 km vom Haus entfernt Auto stehen gelassen. Murphy's Gesetz brav folgend war dann auch der Handy-Service ausgefallen für die komplette Region. Wir sind ungefähr 1,5 Stunden gewandert, bis Susan's Mann angefangen hat nach uns zu suchen. Übrigends sind wir nicht einfach gewandert, wir haben hier angehalten um Unkraut auszurupfen, da angehalten um tote Bäume anzureißen und für Feuer zu stapeln. Verrückte Susan, aber wenigstens hat das Auto keinen Schaden genommen. 

Heute morgen bin ich noch zwei Pferde geritten, obwohl meine Wochenenden eigentlich frei sind. Ich hoffe noch, dass ich vielleicht zwei Tage früher als geplant abreisen kann, wenn das neue Mädchen auf Zack ist. Da es heute wieder sehr heiß ist bin ich in den Ort gefahren um endlich mal das Schwimmbad dort auszuprobieren, aaaber es war geschlossen. Wie alles andere auch nach zwölf. Also gab es nur ein Stück Kuchen und einen Kaffee und ich bin zurück in meinem Zimmer mit dem Food Channel! Leute, ich freue mich schon so wieder meine eigene Küche zu haben!! Vor allem Kuchen möchte ich endlich wieder backen. Ich habe hier so viel Inspiration gesammelt, Troy wird einiges essen müssen wenn ich wieder Zuhause bin :-)

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